Animal Uprising Week 2024
Die Beiträge aus 2024 zeigen eine Woche, die nicht nur laut, sondern vor allem vielseitig, kreativ und verbindend war.
Sichtbar wurden ganz unterschiedliche Aktionsformen: Kreideaktionen in Zürich, ein Cube, eine Kundgebung gegen die Reptilienbörse in Oberglatt, eine Standaktion für Taubenhäuser am Bellevue, die Basler Demo «Milch tötet Mütter», ein Flash-Mob mit Ampelaktion, ein Circle of Compassion in Buchs SG und schliesslich ein gemeinsamer Abschluss in Zürich. Dazu kamen auch thematische Beiträge, etwa zu Rattenrechten, was zeigt, dass die Woche nicht auf ein einziges Tier oder ein einziges Anliegen verengt war, sondern die Breite der Bewegung sichtbar machen wollte. Was aus den 2024er Beiträgen besonders stark herauskommt, ist der Charakter dieser Woche als Mischung aus Protest, öffentlicher Aufklärung und Bewegungskultur. Es ging nicht nur darum, Missstände anzuprangern, sondern auch darum, Menschen zusammenzubringen, neue Ausdrucksformen auszuprobieren und gegenseitig Mut zu machen. Genau dieses Bild bestätigt auch der Jahresrückblick von Tier im Fokus: Dort wird beschrieben, dass die Animal Uprising Week die Tierrechtsbewegung in der Schweiz sicht- und greifbar auf die Strassen gebracht habe und dass die Veranstaltungen von kreativen Performances bis zu informativen Aktionen reichten.